Erste Woche: Saiten und Plektren
Saiten liegen unter Spannung im Lager und werden stumpf, bevor sie je gespielt wurden. Ein frischer Satz in der Stärke, die du behalten willst, kostet etwa sechs Euro und verändert das Spielgefühl mehr als alles andere auf dieser Liste.
Plektren sind persönlich und vorher nicht zu erraten. Ein gemischtes Set beantwortet die Frage nach der Stärke an einem Nachmittag.
Erster Monat: die Einstellung
Kein Kauf – eine Justage. Halskrümmung, Saitenlage und Oktavreinheit verlassen das Werk pauschal, und eine Stunde Arbeit lässt ein günstiges Instrument spielen wie ein teureres. Das ist die beste Verwendung von Geld im ersten Jahr.
Sechster Monat: der Verstärker, vielleicht
Ist der Verstärker des Sets ein echter Übungsverstärker mit benannten Kanälen und Kopfhörerbuchse, behalte ihn. Ist er eine markenlose Kiste mit einem Regler, fängt er hier an, dich zu bremsen – und er ist es wert, vor dem Instrument ersetzt zu werden.
Was in Ruhe bleibt
Die Gitarre oder der Bass selbst. Die Tasche. Der Gurt, es sei denn, er ist schmal und das Instrument schwer. Diese drei sind meist genau die Teile, die du auch einzeln gekauft hättest.
Was ganz fehlt
Ein Stimmgerät, in Sets, die keines enthalten. Ein Ständer, damit das Instrument draußen bleibt und in die Hand genommen wird. Beides ist günstig, und beides verändert, wie oft du spielst, mehr als jede Aufrüstung dessen, was schon in der Schachtel liegt.
Fragen, die wirklich gestellt werden
Soll ich sofort etwas ersetzen?
Die Saiten, wenn das Set lange im Lager stand, und die Plektren, weil die Stärke persönlich ist. Zusammen kosten sie etwa zehn Euro und verändern das Spielgefühl sofort.
Lohnt es sich, den beiliegenden Verstärker zu behalten?
Wenn er vom selben Hersteller wie das Instrument stammt und eine Kopfhörerbuchse hat, ja – jahrelang. Ist er markenlos und hat weder Kanäle noch Kopfhörerausgang, ist er die erste echte Aufrüstung.
Zuletzt geprüft 2026-08-18