Digitalpianos
Das beste erste Digitalpiano
Jedes Piano hier hat 88 gewichtete Tasten, und das ist die Linie zwischen Piano und Keyboard. Was diese drei trennt, ist der Kisteninhalt und die Frage, ob sich das Instrument bewegen lässt.
Von Jean-Benoit Buisson
Was zusätzlich gekauft werden muss
Die Datenblätter liegen nah genug beieinander, dass der Kisteninhalt diese
Kategorie entscheidet. Ein Piano ohne Pedal ist ein Piano, das man nicht richtig
spielen kann, und ein Piano ohne Netzteil ist ein Möbelstück, bis ein Paket
kommt.
Das Casio CDP-S110 steht vorn, weil das SP-3-Pedal, das Notenpult und das
Netzteil beiliegen, und weil es mit 99 mm Tiefe und 10,5 kg auf einen
Schreibtisch passt und von einer Person getragen wird.
Dann der Raum
Das Roland FP-10 steht hier wegen einer Angabe, die die anderen nicht machen:
Roland beschreibt eine geräuscharme Tastaturmechanik. Kopfhörer schalten die
Lautsprecher stumm, nicht die Tasten – und in einer Wohnung mit dünnen Decken
ist das mechanische Geräusch der Mechanik das, was der Nachbar hört.
Das Yamaha ARIUS YDP-105 ist die Antwort, wenn das Piano einen festen Platz hat.
Der Ständer ist das Instrument, drei Pedale sind eingebaut, und nichts bewegt
sich beim Spielen – was kein X-Ständer vollständig schafft.
Was wir nicht tun würden
Wir würden keine 88 ungewichteten Tasten kaufen und sie Piano nennen. Das ist
ein anderes Instrument mit eigenen Vorzügen, und es steht im Keyboard-Ratgeber.