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Das beste erste Digitalpiano

Jedes Piano hier hat 88 gewichtete Tasten, und das ist die Linie zwischen Piano und Keyboard. Was diese drei trennt, ist der Kisteninhalt und die Frage, ob sich das Instrument bewegen lässt.

Was zusätzlich gekauft werden muss

Die Datenblätter liegen nah genug beieinander, dass der Kisteninhalt diese Kategorie entscheidet. Ein Piano ohne Pedal ist ein Piano, das man nicht richtig spielen kann, und ein Piano ohne Netzteil ist ein Möbelstück, bis ein Paket kommt.

Das Casio CDP-S110 steht vorn, weil das SP-3-Pedal, das Notenpult und das Netzteil beiliegen, und weil es mit 99 mm Tiefe und 10,5 kg auf einen Schreibtisch passt und von einer Person getragen wird.

Dann der Raum

Das Roland FP-10 steht hier wegen einer Angabe, die die anderen nicht machen: Roland beschreibt eine geräuscharme Tastaturmechanik. Kopfhörer schalten die Lautsprecher stumm, nicht die Tasten – und in einer Wohnung mit dünnen Decken ist das mechanische Geräusch der Mechanik das, was der Nachbar hört.

Das Yamaha ARIUS YDP-105 ist die Antwort, wenn das Piano einen festen Platz hat. Der Ständer ist das Instrument, drei Pedale sind eingebaut, und nichts bewegt sich beim Spielen – was kein X-Ständer vollständig schafft.

Was wir nicht tun würden

Wir würden keine 88 ungewichteten Tasten kaufen und sie Piano nennen. Das ist ein anderes Instrument mit eigenen Vorzügen, und es steht im Keyboard-Ratgeber.

Was wir empfehlen, und warum

  1. Casio CDP-S110

    88 gewichtete Tasten · 10 Klänge · Pedal und Notenpult enthalten

    Ein flaches 88-Tasten-Instrument mit Casios Scaled Hammer Action II und – zu diesem Preis ungewöhnlich – dem SP-3-Pedal, dem Notenpult und dem Netzteil bereits in der Schachtel. Zehn Klänge statt hunderter: Das Geld ist in die Tasten geflossen.

    Ideal für: Ein erstes gewichtetes Piano, bei dem Pedal und Netzteil keine zweite Bestellung sein sollen.

    ≈ 300 €

  2. Roland FP-10

    88 Tasten · SuperNATURAL · Kopfhörerausgang

    Rolands Einstieg in die FP-Reihe: 88 Tasten mit einer Oberfläche in Elfenbeinanmutung, die SuperNATURAL-Klangerzeugung und eine Tastaturmechanik, die Roland als in sich leise beschreibt – das Detail, das entscheidet, ob man in einer Wohnung nachts üben kann.

    Ideal für: Wer meist über Kopfhörer übt und will, dass die Mechanik die starke Seite ist.

    ≈ $500 / £390 / 400 €

  3. Yamaha ARIUS YDP-105

    88 GHS-Tasten · drei Pedale · Standgehäuse

    Ein Standpiano statt eines tragbaren: 88 Tasten mit Graded Hammer Standard, drei Pedale und ein Gehäuse, das stehen bleibt, wo du es hinstellst. Yamaha verbaut außerdem eine Lautstärkebegrenzung, die eine Obergrenze für die Ausgabe setzt.

    Ideal für: Ein festes Übungspiano in einem Raum, in dem es aufgebaut stehen bleiben kann.

    ≈ 700 €

Fragen, die wirklich gestellt werden

Was kostet ein ordentliches gewichtetes Piano?

Ab etwa 250 € ein flaches Portable mit Hammermechanik, ab etwa 700 € ein Standinstrument mit drei Pedalen. Unter 250 € wird an der Mechanik gespart, und die Mechanik ist das Instrument.

Brauche ich 88 Tasten?

Für Klavierrepertoire mit der Zeit ja. Sechsundsiebzig decken fast alles ab, 61 gehen aus; entscheidend ist auf diesem Niveau aber die Mechanik und nicht die Zahl – 88 ungewichtete Tasten lehren weniger als 61 gewichtete.

Die in diesen Zusammenfassungen genannten Preise sind datierte Ablesungen. Der aktuelle Preis steht neben jedem Produkt.

Das Werkzeug, das wir selbst nutzen

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